Ich trag eigentlich keinen Schmuck
Diesen Satz höre ich gar nicht so selten. Woher kommts ? Wenn ich dann ganz zart nach dem Warum frage, folgen oft Sätze wie: „Ich darf tagsüber aus beruflichen Gründen keinen Schmuck tragen und in der Freizeit fehlt mir dann der drive noch eine Halskette anzuziehen.“ Oder „Ich möchte -gerade im beruflichen Umfeld- nicht „protzig“ wirken.“ Oder „Ich bin rund um die Uhr mit einem oder mehreren lebhaften Kindern beschäftigt.“ Oder „ich mag mich einfach nicht so auffällig herausputzen“.
Natürlich respektiere ich das alles. Aber ich sehe meinen Job nicht im Nicken, sondern im Fragen. Und die erste Frage, die sich mir so stellt ist: „und warum bist Du dann hier ?“ Kann ich natürlich nicht so krass äußern. Aber ich kann schon mal nachhaken was genau in diesem Zusammenhang das Wörtchen „eigentlich“ bedeutet.
„Eigentlich“ kann vieles bedeuten. Bei den Frauen die zu mir in die Goldschmiede kommen, bedeutet es häufig „ich würde es schon gern mal mit Schmuck probieren, weiß aber nicht, welches Schmuckstück zu mir und in mein Leben passt“
Da kann ich helfen. Schritt Nummer eins ist: Anprobieren. Und dann passiert ganz häufig ein kleines Wunder (was natürlich kein Wunde ist, weil ich ja weiß was ich tu): Ein kleines, zartes aber interessantes Schmuckstück fügt sich stimmig in Outfit und Erscheinung der Kundin ein. Total seltsam: es sieht so aus, als ob es schon immer da war, aber im Vorher-Nachher-Vergleich wirkt das „Nachher“ einfach vollständiger.
Sehr gut funktionieren hierbei filigrane Goldkettchen mit einigen besonderen Details, zum Beispiel Kügelchen oder Stäbchen. Das ist nicht so langweilig wie eine Schlichtkette und gleichzeitig dezent genug, um ein individueller täglicher Begleiter zu werden.
Und heißer Tipp für alle bekennenden Schmuck-Liebhaberinnen: diese Kettchen funktionieren bei Euch auch, man kann nämlich auch mehrere auf einmal tragen.




