1001 Nacht die Geschichte beginnt

Teil 1: Das Geheimnis im Tresor

Heute gibt es ausnahmsweise einmal kein Schmuckstück zum Anschauen. Ja, es existiert, Ja, wir haben es in wochenlanger Arbeit entworfen und angefertigt und nein ich darf es (noch)nicht zeigen. Warum ? Weil es in einem Tresor in Idar-Oberstein liegt, zusammen mit vielen weiteren außergewöhnlichen Werken von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Alle diese Arbeiten unterliegen bis zum 28. August strikter Geheimhaltung.

Was ist passiert ? Jedes Jahr findet in Idar-Oberstein einer der renommiertesten Wettbewerbe für Goldschmiede statt: der Deutsche Schmuck- und Edelsteinpreis. International besetzte Jury, hochkarätiges Teilnehmerfeld, Preisverleihung ganz großes Kino. Ende letzten Jahres wurde das Thema für 2026 bekannt gegeben: „1001 Nacht“.

Und ich habe beschlossen: Ich will an diesem Wettbewerb teilnehmen.

Sofort flimmerten erste Bilder durch meinen Kopf von Wüstensöhnen, Ali Babas Höhle, dem Schiff Sindbads des Seefahrers, Alladdins Wunderlampe. Geschichten aus den Märchenbüchern meiner Kindheit. Aber Haaaalt Stopp, da war doch noch eine andere Person. Eine Frau. Hatte sie nicht -vom Tode bedroht- dem Sultan alle diese Geschichten in 1001 Nächten erzählt, um ihr eigenes Leben zu retten? Scheherazade war ihr Name.

Mein gestalterischer Grundsatz Nummer eins: immer den ersten Impuls hinterfragen.

Mein gestalterischer Grundsatz Nummer zwei: wenn Du Dir nicht sicher bist, lies ein Buch. Wenn Du Dir sehr sicher bist, lies erst recht ein Buch

Also machte ich mich auf zum Buchhandel meines Vertrauens – und was ich dort entdeckte, stellte meine gesamte Vorstellung von 1001 Nacht augenblicklich auf den Kopf…

Aber welche Wahrheit verbirgt sich wirklich hinter den legendären Geschichten – und warum fehlten in der ältesten Originalfassung plötzlich die berühmtesten Helden? Das erfahren Sie in einigen Tagen in Teil 2 !

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